Allergologie

Allergien sind chronische Krankheiten, die Auswirkungen auf das subjektive Wohlbefinden, das Sozialleben, die schulische Leistungsfähigkeit und Arbeitsproduktivität haben. Eine adäquate stadiengerechte und symptomorientierte Therapie kann die Lebensqualität erhöhen und dem Fortschreiten der Erkrankung (z.B. allergisches Asthma bronchiale) vorbeugen.

Diagnostisch steht an erster Stelle die Krankengeschichte (Anamnese). Ergeben sich Hinweise auf eine mögliche, allergische Reaktion auf inhalative Allergene (z.B. Pollen), Nahrungsmittel, Kontaktallergene oder Arzneimittel, schließt sich in der Regel der Hauttest an. Es hat sich bewährt, bei inhalativen Allergenen, Nahrungsmitteln und Kontaktallergenen im ersten Schritt die häufig auftretenden Allergene zu testen, um dann ausgerichtet an der Anamnese des Patienten weitere gezielte Testungen anzuschließen. Das Standardverfahren zur Diagnostik der inhalativen Allergene, Nahrungsmittel und Arzneimittel ist der Pricktest, der an den Unterarmen durchgeführt wird. Die Applikationsstelle wird markiert. Die Allergene werden als Tropfen auf die Haut aufgetragen und dann mit einer Lanzette oberflächlich in die Haut geritzt.

Zur Abklärung kontaktallergischer Reaktionen wiederum  hat sich der Epicutantest bewährt. Standadisierte Allergenaufbereitungen werden mittels spezieller Pflaster, die kleine Aluminiumkammern tragen, für 24-48 Stunden auf die Rückenhaut aufgetragen. Labortests ergänzen in der Regel als Mosaikstein die Anamnese und die Hauttestung.

Die Arzneimitteltherapie von Allergien hat in den letzten Jahren wesentliche Fortschritte gebracht. Es stehen verschiedene Gruppen antiallergischer Medikamente zur Verfügung, wobei deren Vielfalt eine auf den individuellen Patienten ausgerichtete Therapie ermöglichen.
Eine spezifische Immuntherapie, die Hyposensibilisierung hat das Ziel, die Immunlage des Patienten derart zu verändern, dass Allergene wie beim Gesunden ohne Reaktion vertragen werden. Das Prinzip dieser Therapie besteht in der Zuführung von Allergenen, in steigender Dosierung. Die zu Beginn verabreichte Dosierung ist dabei so gering, dass keine unerwünschten Effekte auftreten sollten. Durch die Dosissteigerung wird schließlich eine Toleranz induziert.

Die Hyposensibilisierungstherapie wird von allen vier Hausärzten durchgeführt.

 

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