Lungenfunktionsuntersuchung

Die Spirometrie ist ein Verfahren zur Lungen-Funktionsprüfung. Dabei werden Lungen- und Atemvolumina gemessen und grafisch im Spirogramm dargestellt.

Über ein Mundstück atmen Sie in ein Atemrohr, wobei die Nase mit einer Nasenklemme verschlossen wird. Das Spirometer misst elektronisch die Kraft, mit der ein- und ausgeatmet wird, sowie die Menge der geatmeten Luft pro Zeit. Das Gerät bildet die Luftmengen, die bei diesen Atemzügen bewegt werden, grafisch ab. So lassen sich Messwerte aus verschiedenen Tests direkt miteinander vergleichen.

Durch Messung der Lungenvolumina lassen sich Lungenerkrankungen diagnostizieren und deren Verlauf kontrollieren. Die Normalwerte sind von Körpergröße, Geschlecht und Alter abhängig.

Diese Messgrößen helfen beispielsweise, zwischen den beiden Hauptgruppen von Lungenerkrankungen zu unterscheiden:

  • Obstruktive  Lungenerkrankungen:
    Diese werden durch eine Verengung der Atemwege verursacht, z.B. durch Asthma      oder COPD.
  • Restriktive  Lungenerkrankungen:
    Dabei sind Lunge und/oder Brustkorb vermindert dehnbar. Beispiele sind Lungenverhärtung (Lungenfibrose), Flüssigkeit-sansammlung im Lungenspalt (Pleura-Erguss) oder ein hoch stehendes Zwerchfell (Zwerchfellparese).

Öffnungszeiten

Montag - Donnerstag        7:30 - 19:00 Uhr
Freitag 7:30 - 17:00 Uhr
Samstag 9:00 - 11:00 Uhr

Öffnungszeiten der Anmeldung (Terminvereinbarung und dgl.). Bitte beachten Sie die abweichenden Arztsprechstunden.

 

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